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1927 - Heute
Im Jahr 1927 fanden sich einige junge Männer zusammen, die in ihrer Freizeit gern Fußball spielen wollten. Sie hatten jedoch noch keinen richtigen Fußball, sondern spielten mit kleinen oder
größeren Gummibällen allabendlich, in der damaligen Haarnagelwiese, dem heutigen Spielplatz und der Turnhalle. Ein Lederball konnte erst nach sammeln von einigen „Spendengeldern“ angeschafft
werden.
Das Spiel untereinander reichte jedoch bald nicht mehr aus, und so ersann, man sich mit anderen fußballbegeisterten Sportlern in einem Wettstreit zu messen. Um eine richtige Mannschaft zu melden,
musste ein Verein gegründet werden. Robert Becker war kaufmännischer Lehrling und übernahm es, mit einer Schreibmaschine Bekanntmachungen zu schreiben, dass eine Vereinsgründung angestrebt würde
und dass die Gründungsversammlung an einem Sonntag, dem 04. Dezember des Jahres 1927, stattfinden sollte. Doch am besagten Tag kamen der Aufforderung zum Besuch der Gründungsversammlung lediglich
9 Sportkameraden nach. Diese jungen Männer ließen sich jedoch der geringen Anzahl ihrer Häupter nicht beirren, und gründeten den heutigen Verein.
Diese jungen Sportler waren; Robert Becker, Wilhelm Berkhoff, August Berkhoff, Wilhelm Bleyer, Gustav Bleyer, Richard Brothan, Hermann Dieckmann, Hermann Eggers sowie Ludwig Knoke. Sie sind die
Gründungsväter des VfB Dörnten.
Für das erste eingenommene Vereinsgeld wurden nun zunächst einmal für 17 Reichsmark beim Sägewerk Fricke in Jerstedt zwei Tore gekauft, die mit einem Handwagen abgeholt und in der Wiese aufgebaut
wurden.
Am 26. Dezember 1927, dem zweiten Weihnachtstag, wurde bei schönstem Winterwetter das erst Freundschaftsspiel des gerade erste gegründeten Vereins bestritten. Es fand in Emil Frickes Koppel statt
und wurde gegen eine Mannschaft aus Wildemann ausgetragen.
Im Juli 1928 fand die erste Jahreshauptversammlung des noch jungen Vereins in der Gaststätte Loose statt. Die nunmehr bereits 19 Mitglieder zählende Versammlung bestimmte Ferdinand Loose zu ihrem
Vorsitzenden. Als Schriftführer wurde der bis dahin mit der Führung der Geschäfte beauftragte Robert Becker gewählt. Rudolf Siemens übernahm das Amt des Kassenführers.
Weiterhin wurde während der Versammlung das vorbereitete Vereinsstatut beschlossen und der Vereinsname auf „Verein für Bewegungsspiele von 1927 Dörnten“ festgelegt.
In der Saison 1929/30 errang die erste Herrenmannschaft am 17.08.1930 die Meisterschaft in der Gau A-Klasse und stieg in die Kreisklasse (heute Bezirksklasse) auf. Die Reserve spielte in dieser
Zeit in der Gau B-Klasse.
Im Rahmen des 10jährigen Vereinsjubiläums 1937, fand in der Gastwirtschaft Loose ein großes Stiftungsfest statt. Zu der Veranstaltung gehörte auch eine Fahnenweihe, in der die erste Vereinsfahne
des VfB Dörnten geweiht wurde.
Am Vormittag des Tages wurden aufgrund des festlichen Anlasses Pokalspiele durchgeführt. Zu dieser Zeit zählte der Verein 56 Mitglieder.
Aufgrund der Kriegsgeschehnisse und der daraus resultierenden Einschränkung des Verbandsspielbetriebes musste auch der Spielbetrieb in Dörnten eingestellt werden. Mit Datum vom 03. Februar 1942
meldetete der damalige Vorsitzende Robert Becker den VfB als ruhend bei der Kreisgeschäftsstelle ab. Zu diesem Zeitpunkt waren lediglich 7 Sportkameraden nicht zum Dienst eingezogen. Als Robert
Becker 1943 schließlich ebenfalls seine Einberufung bekam, übergab er die Verfügungsgewalt über den Verein und das Vereinsvermögen dem langjährigen Mitglied Hermann Knoke.
In der Nachkriegszeit stand das damalige Deutschland noch unter Besatzungsrecht. Es war jeder Ortschaft vorgeschrieben, nur einen Sportverein neu zu gründen oder wieder aufleben zu lassen.
Somit fand am 29. Dezember 1945 in der damaligen Gastwirtschaft Loose („Goldener Löwe“) in Dörnten die Gründerversammlung des Turn- und Sportvereins Dörnten statt.
Dem entsprechenden Gründungsaufruf des Bürgermeisters Hermann Ahlburg folgten 48 Sportkameraden aus den ehemaligen ortsansässigen Vereinen. Die Versammlung begann um 20.00 Uhr mit einer kurzen
Ansprache des Bürgermeisters, der dabei die neuen Richtlinien des Kreissportbeauftragten Sander verlas. Er betonte dabei besonders, dass es sich bei dem neuen Verein um eine Sportgemeinschaft
handele, die nichts mit Politik zu tun haben dürfe. Alsdann nahm der Bürgermeister die Wahl zum ersten Vorsitzenden vor. Von den Anwesenden waren 38 Sportkameraden wahlberechtigt. August Berkhoff
wurde dann mit ca. 2/3 der Stimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er war 1927 auch Gründungsmitglied des VfB Dörnten und von 1938 bis 1939 dessen Vorsitzender. Als 2.Vorsitzenden bestimmte die
Versammlung den Sportkameraden August Fricke einstimmig.
Nach diesen Wahlen übergab Hermann Ahlburg den Versammlungsverlauf an den Vorsitzenden. Die weiteren Ämter wurden dann wie folgt gewählt: Schriftwart: Walter Pramann, Hauptsportwart: Otto Heise,
Jugendwart: Wilhelm Jordan sen., Kassenwart: Ernst-August Ahrens, Abteilungsleiter Fußball: Wilhelm Achilles, Abteilungsleiter Turnen und Leichtathletik: Albert Siemens und als Kassierer Gustav
Sonnemann. Nach Abschluss der Vorstandswahlen beschloss die Versammlung, dem neuen Verein den Namen Turn- und Sportverein (TSV Dörnten) zu geben. Als Vereinslokal wurde die Gastwirtschaft Loose
bestimmt. Für den Verbandsspielbetrieb wurde im Bereich Fußball eine Herrenmannschaft sowie eine Jugendmannschaft gemeldet. Als Schiedsrichter meldeten sich August Berkhoff und Ernst-August
Ahrens.
Da jeder Verein auch eine Satzung benötigte, wurden in der Folge vom Vorstand einige Vorschläge erarbeitet, die schließlich am 16. März 1946 durch die Hauptversammlung bestätigt wurden.
Doch dem Verein war keine lange Existenz beschieden. Die unterschiedlichen Auffassungen von Fußballern und Turnern führten am 01. März 1952 zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Hier
wurde beschlossen, den Verein in „VfB Dörnten“ umzubenennen. Da die Turner diese Entscheidung nicht mit getragen haben und aus dem Verein ausscherten, hat der VfB Dörnten seit dieser Zeit wieder
ausschließlich nur eine Fußballsparte.
Aus den Unterlagen unseres langjährigen Mitglieds Wilhelm Heike (†) geht hervor, dass der TSV Dörnten 1947 / 1948 in der Kreisklasse die Meisterschaft errang und in die Kreisliga aufgestiegen
war. In dieser Mannschaft spielten: K.H. Fricke, R. Brothahn, J. Merk, A. Siemens, W. Ahrens, G. Samtlebe, A. Ziegenbein, W. Heike, W. Fraatz und E. Reupke.
Dörnten, Dörnten, immer wieder der VfB Dörnten. So titelte die Goslarsche Zeitung am Montag, dem 16. März 1953, nachdem am Nachmittag des Vortages die erste Herrenmannschaft des VfB Dörnten den
SV Hohegeiß auf deren eigenem Oberharzer Sportgelände mit 0:7 Toren vom Platz gefegt hatte. Dieses eindeutige Ergebnis, aber auch ähnlich hohe Resultate wie sie im Verlauf der Saison bereits
erzielt wurden, sprachen eigentlich für sich, und trotzdem waren einige verwundert, dass der von Alfred Giesen geführte „Rekordsturm“ nur noch einen weiteren Treffer benötigte, um ein erneutes
Torjubiläum (das 150. Meisterschaftstor der laufenden Saison) zu feiern. Dass die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer der 1. Kreisklasse des Kreises Goslar war, versteht sich von
selbst. Die Tabelle wies an diesem Tage 21 Meisterschaftsspiele für die Mannschaft des VfB auf, von dem lediglich bis dahin ein Einziges verloren wurde. In Zahlen ausgedrückt hieß das, 40:2
Punkte bei 149:17 Toren.
„Der VfB Dörnten hat es sich zum Ziel gesetzt, bis Ostermontag den Kreismeistertitel sicher unter Dach und Fach zu bringen“. Dabei hatte sich die Mannschaft am Karfreitag zum Rückspiel in Upen
vorzustellen, bevor es am Ostersonntag zu Hause gegen den FC 16 Wiedelah um die Punkte ging.
Und wie so oft in dieser Saison war auf die Dörntener Mannschaft und ihre Stürmer Verlass, die durch W. Dieckmann und A. Giesen einen klaren 5:0 Sieg aus Upen mitbrachte. Somit benötigte man
lediglich noch einen Punkt zur ersehnten Meisterschaft, und dieser sollte nun im vorletzten Heimspiel der Saison gegen den Wiedelaher FC eingefahren werden. Sollte dieses Vorhaben nicht gelingen,
so stünde man am Sonntag dem 12. April 1953 in einem richtigen Endspiel gegen den alten Rivalen FC Othfresen.
Doch alle Sorgen waren unberechtigt. Wie erwartete liefert der Tabellenführer eine großartige Partie. Die Mannschaft führte bereits zur Pause mit 3:0. Die Wiedelaher kamen zwar nach Wiederbeginn
mit zwei Toren noch einmal gefährlich auf, doch im Endspurt siegte der VfB Dörnten unangefochten mit letztlich 5:2 Toren und wurde für diesen Erfolg und dem endgültigen Gewinn des
Kreismeistertitels stürmisch bejubelt. Die Gästemannschaft war der erste Gratulant der Grün/Weißen, mit der die wohl stärkste Mannschaft der Staffel Kreismeister geworden ist, nachdem sie in den
letzten Jahren stets in der Spitzengruppe mitgekämpft hatte.
Doch das Erreichte schien die VfB-Mannschaften erst recht zu beflügeln. Nun wollte die I. Herrenmannschaft auch das noch ausstehende letzte Heimspiel gegen den alten Lokalrivalen FC Othfresen,
die Mannschaft, bei der es die einzige Niederlage (2:1) der Hinserie gegeben hatte, gewinnen. Und auch die III. Herrenmannschaft konnte bei einem Sieg gegen die Reserve des SV Werla Burgdorf noch
die Meisterschaft der 3. Kreisklasse nach Dörnten holen. Und dieser 12. April im Jahr 1953 sollte es noch einmal in sich haben.
Zunächst gewann die III. Herrenmannschaft ihr Spiel mit 3:2 und wurde somit Meister der 3. Kreisklasse. „Damit war der VfB Dörnten im Jahr 1953 der erfolgreichste Verein des Kreises Goslar und zu
einem Fußballzentrum im gesamten Landkreis geworden“.
Doch damit waren die Superlativen des Tages noch nicht beendet. In der 1. Kreisklasse Goslar war das zugkräftigste Spiel des Tages die Revanchebegegnung des neuen Kreismeisters gegen den Tabellen
Zweiten, den FC Othfresen, der bekanntlich im ersten Aufeinandertreffen gewonnen hatte. Diesmal ließen die Dörntener den Blau/Weißen jedoch noch nicht einmal Gelegenheit zum Ehrentreffer, so dass
zum Saisonabschluss ein glanzvoll heraus gespielter 8:0 Erfolg heraussprang. In dieser Begegnung erzielte Alfred Giesen zwei Tore und erhöhte seine Saisonbilanz damit auf 78 Treffer. Spieler des
Tages wurde jedoch Karl-Heinz Fricke, der 4 Tore zum Sieg beitrug. Die 1.500 restlos begeisterten Zuschauer bedeuteten gleichzeitig einen neuen Rekord auf der „Dörntener Sportanlage“.
Einen besonderen Anteil am Erfolg des VfB Dörnten gebührt zweifellos der verdienstvollen Arbeit des Trainers Franz „Fente“ Lorenz, der zu diesem Zeitpunkt seit über 40 Jahren als Spieler und
Trainer im Fußballsport tätig war.
Nachdem die Mannschaft 1961 aus der Bezirksklasse abgestiegen war, ist die Kreismeisterschaft 1968 der einzige Erfolg neben dem Gewinn des Kreispokals in den 60er Jahren.
Bei der Mitgliederversammlung am 24. Oktober 1969 in der Gastwirtschaft Wiehe in Dörnten wurde durch Mehrheitsbeschluss die Aufstellung einer Flutlichtanlage beschlossen. Die Installation
erfolgte durch die Firma Bernhard Dreyer aus Dörnten. Die Fertigstellung erfolgte am 29.01.1970.
Gründung der ersten Dörntener Damenmannschaft 1970: Auf Initiative der Familie Jordan wurde 1970 erstmals eine Damenmannschaft in Dörnten gegründet. Diese Mannschaft wurde von Gustaf Bleyer
und Wolfgang Gehrke trainiert und hatte in Rita Flath und Inge Nagel ihre Betreuerinnen. Für die Geselligkeit nach dem Spiel wurde als Mannschaftslokal die „Bemm - Schenke“ ( Dorfschänke)
auserkoren.
Für Dörnten spielten: Doris Scholz, Gertrud Bleyer, Ilona Pischke, Gudrun Pischke (Sackstr.), Monika Schuh, Rita Bresemann (heute verheiratete Voges), Gabi Bleyer (heute verheiratete Fricke),
Doris Wittig, Rita Flath, Karin Sonnemann, Renate Gehrke, Anita Höfer, Gudrun Pischke (Schlesierweg), Waltraut Nagel, Inge Warda, Angelika Warlich (heute verheiratete Franke).
Die I. Herren um Trainer Schubert gewannen in den Jahren 1974 - 1976 drei mal hintereinander den Bärenkopfpokal und waren somit eine der erfolgreichsten Mannschaften, die der VfB Dörnten je
hervorgebracht hatte. Der Erinnerungspokal steht heute noch im VfB Sportheim.
Stehend von links: Hans-Walter Schlinger, Wolfgang Bresemann, Ernst Bosse, Manfred Klottwig, Klaus Jordan, Kurt Höfer, Bernd Diedrich, Trainer Schubert.
Vorn von links: Wolfgang Wagner, König, Waldemar Kreie, Wilfried Kassebaum,
Kirchhoff, Rainer Pfropper.
Seit dem 02. September 1979 gibt es ein Übereinkommen zwischen dem VfB Dörnten und dem DRK Dörnten. Hierin wurde vereinbart, dass bei Heimspielen der ersten Herrenmannschaft oder der Reserve
jeweils mindestens ein Sanitäter vor Ort zur Erste-Hilfe-Leistung abgestellt wird. Der oder die diensthabenden Sanitäter erscheinen in Uniform mit Ausrüstung und haben freien Eintritt.
An dieser Stelle möchte sich der VfB Dörnten für die langjährige gute Zusammenarbeit und für die geleistete Unterstützung durch die DRK-Ortsgruppe Dörnten recht herzlich bedanken.
Nachdem der damalige Vorsitzende Reinhard Noack eindringlich an die Vereinsmitglieder appellierte, beteiligten sich bis August 1980 fast 40 Sportkameraden bei den anstehenden Arbeiten zum
Sportheimneubau. So wurde das hölzerne Sportheim zum Teil abgetragen und eine Grundplatte aus Beton in Eigenleistung errichtet. Danach kam es jedoch zu einem unfreiwilligen Baustopp seitens der
zuständigen Kommune, sodass ein Zeitungsredakteur in der hiesigen Tagespresse unkte, „bezüglich der Bauunterbrechung plane der VfB in diesem Winter die Betonplatte mit Wasser zu berieseln, um ein
Eishockeyspielfeld zu errichten. Damit würde die erbrachte Eigenleistung einen Sinn bekommen und man könnte den Dörntener Einwohnern eine zusätzliche Sportart anbieten.“
Doch dazu kam es schließlich nicht. Im Januar 1981 begann eine Stahlbaufirma mit dem Rohbau und danach gingen die Arbeiten sehr zügig voran, sodass der Verein nunmehr nicht nur über ein
schönes, sondern auch funktionelles Sportheim verfügt.
Im Jahr 1996 wurde eine Werbetafel an der Einfahrt zum Sportplatz aufgestellt. Hierauf können ortsansässige oder auch auswärtige Firmen oder Unternehmen Werbung platzieren.
Im Sommer 1987 feierte der VfB Dörnten sein 60stes Jubiläumsfest. Diese Fest wurde zusammen mit dem TV Jahn Dörnten ausgerichtet und beinhaltete auch einen Festumzug.
Im weiteren Festverlauf wurde auch die heutige Vereinsfahne geweiht.
Neugründung einer III. Herrenmannschaft. Sie gründete sich aus einer Thekenmannschaft heraus, die gelegentlich gegen andere Hobbymannschaften zum Fußballspiel antrat. Teils bereits als
Mitglieder, aber auch als Zuschauer der damaligen I. und II. Herrenmannschaften gefiel ihnen das Vereinsumfeld so gut, dass sie beschlossen den Vorstand mit der Aufstellung einer III.
Herrenmannschaft zu konfrontieren. Anfänglich belächelt und mit geringen „Überlebenschancen“ bedacht, ging die Truppe um „Bonscoach“ Rolf Fricke in der Saison 1990/1991 erstmals an den
Start.
Zum 70jährigen Vereinsjubiläum 1997 titelte die Goslarsche Zeitung:
„Uwe Seeler kommt nach Dörnten“
„Einen Fußballleckerbissen besonderer Art kann der VfB Dörnten im Rahmen seiner Sportwoche aus Anlass des 70. Vereinsjubiläums, in der ersten Woche der Sommerferien präsentieren. Zusammen mit Uwe
Seeler werden in dem sogenannten „Hasseröder“-Team eine Reihe namhafter National- und Bundesligaspieler gegen die Kreisligamannschaft des VfB auflaufen“, titelte das Harzer Panorama vom Juni
1997.
Das Prominenten - Team gewann mit 6:3 Toren vor der Rekordkulisse von 1.700 Zuschauern.
Im Bärenkopfpokalturnier 1997 besiegte der Kreisligist VfB Dörnten den zwei Klassen höher angesiedelten alten Rivalen FC Othfresen nach Elfmeterschießen mit 5:4. Der Sieg des Außenseiters,
wenngleich etwas glücklich, war nicht unverdient da er die Klareren Chancen herausgespielt hatte.
Somit war es endlich wieder einmal einem Verein gelungen, in die zu dieser Zeit vorherrschende Dominanz der beiden Vereine FC Groß Döhren und FC Othfresen einzubrechen, die seit 1977 alle Titel
unter sich ausgespielt hatten.
Die I. Herrenmannschaft des VfB Dörnten gewann in der Saison 1997 / 1998 die Kreismeisterschaft des Kreises Goslar, und stieg in die Bezirksklasse 4 (Harz) auf, wo sie bis heute spielt.
Dieser Aufstieg beendete eine 17 Jahre währende Abwesenheit einer Dörntener Fußballmannschaft im Spielbetrieb auf Bezirksebene. Obwohl bis heute noch kein all zu großer Zeitraum vergangen ist,
findet man nur noch drei Spieler des historischen Erfolges im heutigen Team.
Die II. Herrenmannschaft holte sich mit nur einer Niederlage die Staffelmeisterschaft der 2. Kreisklasse Ost sowie die Kreisklassen-Meisterschaft der 2. Kreisklasse in der Saison 1999/
2000.
Vom 14.-16. Juni 2002 feierte der VfB Dörnten sein 75stes Vereinsjubiläum im Rahmen eines Zeltfestes auf dem Sportplatz. Neben Kommers und Jugendtag fand auch ein Werbespiel gegen eine
Harzauswahl statt, das mit 7 : 4 verloren wurde.
Die beiden erfolgreichsten Mannschaften der Saison 2001/2002 waren die Senioren-Mannschaft, sie wurde Staffelmeister in der Seniorenstaffel Ü 40 Staffel III und unsere E-Jugend wurde
Kreispokalsieger.
Bei der zweiten großen Veranstaltung in diesem Jahr gewann der VfB Dörnten das vom ihm ausgerichtete Bärenkopfpokalturnier. Ein weiteres Highlight war der erstmalige Gewinn des Liebenburg – Cups
in diesem Jahr.
Im Weitern wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte eine Damenmannschaft gegründet.
Die Jahre 2002 bis 2010 waren weitest gehend geprägt von sportlichen Belangen und steten Wechseln der Vorstandsmitglieder. So gab es allein in dieser relativ kurzen Zeitspanne 4 verschiedene
Vorsitzende, 4 verschiedene Fußballobmänner und 9 weitere Vorstandsmitglieder. Mit dem momentanen Vorstand ist es gelungen wieder Kontinuität in die Besetzung der Posten zu bringen.
Sportlich gesehen haben gerade die Jugendmannschaften des VfB Dörnten und der Spielgemeinschaft mit Jerstedt in den letzten Jahren für reichlich Furore gesorgt. Unter anderem gelangen
Staffelmeisterschaften, Pokalsiege und verschiedenste Endspielteilnahmen. Auch der Wiederaufstieg unserer I. Herrenmannschaft in die Bezirksliga war wieder ein fulminanter sportlicher Meilenstein
in der Vereinsgeschichte. Auch der Gewinn des traditionsreichen Bärenkopfpokalturniers gelang dieser Mannschaft im Laufe der letzten Jahre mehrmals. Hier wollte unsere II. Herrenmannschaft nicht
nachstehen, und sicherte sich eine Meisterschaft, einen Aufstieg und den Kreisklassenpokal.
Die sportlich herausragendste Mannschaft war jedoch die Alte Herrenmannschaft.
Diese sicherte sich nicht nur die Meisterschaft der 1. Kreisklasse verbunden mit dem Aufstieg in die Kreisliga; sie gewann auch im Folgejahr den Kreispokal, verbunden mit der Teilnahme am
Niedersachsenpokal für Alte Herrenmannschaften. Weiterhin gewann man 2 Mal in Folge den Bärenkopfpokal der Gemeinde Liebenburg für Alte Herrenmannschaften.
Zurzeit ist das Vereinsleben geprägt von Umbauarbeiten, Erneuerungen und Neubauten.
So haben der Vorstand und einige Mitglieder in den letzten Jahren nicht nur den Thekenbereich erneuert, sondern im letzten Jahr auch eine neue Küche im Sportheim eingebaut. Des weiteren Endstand
im Außenbereich eine neuer Grillstand, kombiniert mit Außenverkaufsstand für Getränke. Es wurden bei Platzarbeiten der Sportplatz hergerichtet, alle großen Pappeln gefällt und gerade in den
letzten Wochen neue Stromanschlüsse am Sportheim angeschlossen.
Diese Neuerungen, aber auch andere Faktoren, haben den Vorstand dazu gebracht, über eine Eintragung in das Vereinsregister nach zu denken, und eventuell eine Übernahme des Sportheimes von der
gemeinde Liebenburg voranzutreiben. Zu diesen bevorstehenden Aufgaben wünscht der verein viel Erfolg und ein „Glückliches Händchen“.